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Johann Hinterauer EU

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© 2018 by Joan Hinterauer

  • Joan Hinterauer

Manager* stehlen die Aufmerksamkeit für die Kunden.

“Das muss ich vorher noch mit meinem Vorgesetzten abklären.” gefolgt von “Ich glaube nicht, dass er/sie das so will”.

Seit einigen Monaten bin ich bei einem Schweizer Konzern im Rahmen der agilen Transformation tätig. Schrittweise soll das Unternehmen mit der Adaption zu agilen Teams zu einer agilen Organisation werden. Aber auf diese Strategie möcht ich hier nicht näher eingehen, verweise jedoch auf einen entsprechenden Beitrag von mir: https://www.aktivistencamp.de/blog/erst-transformieren-wir-den-chef.

Meine Aufgabe ist es, die Teams mit einer agilen Nutzenanalyse dabei zu begleiten, ihr agiles Setting selbst zu entwickeln. Der Vorteil bei dieser Vorgangsweise ist, dass wir uns damit an den echten Problemen bzw. deren Ursachen der Teams orientieren. Agile Methoden, Konzepte und Tools werden somit nicht zum Selbstzweck, so wie ich es vielfach erlebe. Anhand der identifizierten Herausforderungen erarbeitet sich das Team die Art & Weise der zukünftigen Zusammenarbeit. Wir kombinieren dabei Elemente aus Konzepten, Methoden und Tools. Daraus entsteht eine einzigartige und angepasste Kreation einer neuen Zusammenarbeit im Team. Die Teammitglieder gestalten mit, damit überwinden wir den klassischen Change-Widerstand - Was bleibt ist gesunde und konstruktive Skepsis. Sprechen Sie mich an, wenn Sie mehr über die agile Nutzenanalyse erfahren wollen.



In der Arbeit mit den Teams habe ich wiederholt eine Beobachtung gemacht: Die Manger* bzw. ihre Erwartungen stehlen die Aufmerksamkeit für die Kunden. Anstatt den Fokus auf die eigene Arbeit und den Wertbeitrag für den Kunden zu richten, kommt ständig das Hierarchie-Störfeuer in die Quere. Jede gute Idee wird im Keim erstickt, weil die Menschen im Team sich ständig vom Verhalten des Vorgesetzten* in ihrem Denken einschränken lassen. Zwar sind die Grenzen nicht immer real, nichtsdestotrotz sind die ständigen Einschränkungen durch die möglichen Erwartungen einer Führungskraft unglaublich hinderlich. In diesem Kontext hat Innovation keine Chance. Weder unter der Verwendung agiler Methoden noch moderner Innovationsansätze.


Zum wiederholten Male stelle ich mir und Ihnen die Frage:

Warum verhaften unsere Unternehmen in der formalen Management-Hierarchie?

Unter diesen Bedingungen bringt der ganze agile Wahnsinn rein gar nichts. Manager behaupten von sich agil zu sein und sorgen nach wie vor dafür, dass das wertvollste Gut der Unternehmen verschwendet wird: Die Aufmerksamkeit der Firma/Mitarbeiter für die Bedürfnisse der Kunden.


Wenn Sie Unternehmer* sind, dann brauchen sie keine agilen Methoden, um Ihre Firma fit für die Zukunft zu machen. Vielmehr brauchen Sie eine Unternehmenskultur, die auf Kooperation im Sinne des Kunden basiert. Unterstützt durch eine zeitgemäße Unternehmensführung, die auf formale Hierarchie verzichtet und Denkwerkzeuge verwendet, die mit der Dynamik des digitalen Zeitalters umgehen können.


Denken Sie darüber nach … brauchen Sie die Aufmerksamkeit, oder doch besser ihre Kunden?

Vielen Dank für Ihre Zeit.

Joan Hinterauer



Joan Hinterauer ist nach 15 Jahren aus dem Karriere-Hamsterrad ausgestiegen.

Er kennt Konzerne aus der Innensicht ebenso, wie den familiengeführten Mittelständler. Dabei ist ihm keine Hierarchieebene unbekannt. Er startete im Ferienjob als Bauhilfsarbeiter und beendete das Kapitel der abhängigen Beschäftigung mit einem Vertrag als Geschäftsführer. Seit 2015 widmet er sich in seiner Selbstständigkeit der Zukunft von Führung und Unternehmertum bzw. Arbeit und Wirtschaft. Er unterstützt Unternehmer/innen und deren Firmen als Sparringspartner, Berater und Speaker. Zu seiner eigenen Klarheit in der Arbeit mit Kunden hat er das Manifest des Digitalen Humanisten ins Leben gerufen.


Gemeinsam mit Bestsellerautor und Wirtschaftsvordenker Gebhard Borck inspiriert er auf der Perspektivreise Unternehmer/innen für eine Betriebswirtschaft mit Menschen. Im Aktivistencamp für Neue Arbeit teilen die beiden ihre Erkenntnisse aus gelungenen Transformationen und vermitteln das Handwerkszeug, das eine Wiederholbarkeit ermöglicht.

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