• Joan Hinterauer

Wie gut kennst du dein Unternehmen wirklich?

Aktualisiert: 23. Mai 2019


Kennst du dein Unternehmen wirklich? Hast du dir diese Frage schon mal gestellt?

Wir betrachten unsere Organisationen in der Regel als eindimensionales Konstrukt, dass wir auf einem Organigramm darstellen und dann daran glauben, dass es genau so funktionieren wird.

Damit wir dann jeden Tag feststellen, dass dem nicht so ist - weil wir die unzähligen weiteren Dimensionen und Ebenen der Organisation vergessen. Solange wir uns nur mit einer Dimension befassen, vergessen wir ca. 90% des Potentials.

Kann sich dein Unternehmen das auf Dauer leisten?

Der Schlüssel ist, dass wir uns den Ursprung genauer ansehen - wie ist das Unternehmen ursprünglich entstanden? JA - durch eine Idee eines Gründers, also eines Menschen.

Wenn der Ursprung des Unternehmens also menschlicher Natur ist, dann ziehe ich die Schlussfolgerung, dass es sich vielleicht auch wie ein Mensch verhält.

hmmmm .... was bedeutet das nun?

Das bedeutet, dass wir erst gesunde Unternehmen haben werden, wenn wir die Ursachen für deren Probleme identifiziert haben und einer Lösung zugeführt haben. Allerdings wartet an dieser Stelle die große Herausforderung, weil wir verlernt haben Ursachen zu identifizieren und immer nur Symptome behandeln. Menschen nehmen Medikamente, damit die Symptome verschwinden ... haben aber keine Idee, dass damit die Ursache nur tiefer versteckt wird und das Symptom beim nächsten Mal möglicherweise stärker zurück kommt ... der Leidensdruck erhöht sich und erhöht sich.

Wenn wir dieses Symptomdenken nun auf Organisationen umlegen, dann kommt statt dem Medikament ein Change Programm oder Personalwechsel nach dem anderen. Um am Ende festzustellen, dass es nichts gebracht hat und die Ursache noch tiefer vergraben ist.


Liebe Gründer und Gründerinnen, wenn ihr diese Tatsache erkennen könnt und die Größe habt, die ursächlichen Themen anzugehen, dann stehen eure Unternehmen vor einer rosigen Zukunft. Damit sind wir bei der absoluten Grundbedingung für eine erfolgreiche Transformation angekommen. Die Unternehmer*innen sind als erstes gefordert, in den Spiegel zu schauen. Auch bei heute selbststeuernden Organisationen hat nicht einfach das Kollektiv übernommen, nein. Auslöser war immer, entweder ein Entwicklungssprung an der Spitze, oder ein prägendes Ereignis wie z.B. die Nachfolge. Wie schwierig das ist, sehen wir täglich, wenn doch wieder nur Kosmetik an der Firmenfassade betrieben wird. Ich kann gut verstehen, dass genau diese Stabilität die meisten Gründer über lange Zeit mit ihrem Erfolg verbunden hat. Doch heute ist anders als gestern. Die frohe Botschaft ist außerdem, die Unternehmer sind nicht alleine da draußen. Es gibt viele Menschen die euch verstehen und euch unterstützen wollen einen neuen Weg einzuschlagen. Aber, den ersten Schritt müsst ihr selbst gehen.

Ich will einfach noch zwei Beispiele nennen aus meiner Erfahrung, damit ihr es besser greifen könnt.

Beispiel 1: ein Unternehmen beschließt eine neue Organisationsform einzuführen, um die Herausforderungen der Zukunft zu lösen. Die Herausforderungen sind, ein in naher Zukunft altersbedingt scheidender Geschäftsführer und ein Geschäftsführer aus der Gründerfamilie, der keine Entscheidungen treffen will. Diese Probleme versucht man zu lösen, indem man die Mitarbeiter im Rahmen von Selbstorganisation, sich selbst überlässt.

Monate später hat sich nichts geändert, oberflächlich werden andere Kommunikations-Formen verwendet. Man bestätigt sich gegenseitig den Erfolg des Change Projektes. Wenn man ehrlich hinsieht, hat sich NICHTS geändert, es wir nur das alte Spiel im neuen Design gespielt. Wenn man hier an die ursächlichen Themen gehen würde (=alle Ebenen der Organisation betrachten), könnte man vermutlich in relativ kurzer Zeit sämtliche Konflikte und Probleme aus der Vergangenheit auflösen und das Potential des Unternehmens, und damit der Mitarbeiter, befreien.

Beispiel 2: ein Klassiker, ein Unternehmen aus dem Maschinenbau Umfeld akquiriert einen Mitbewerber, mit einem Produktportfolio, dass auf den ersten Blick die perfekte Ergänzung zu sein scheint. Immer schon waren Probleme in der Produktqualität die große Bremse des gekauften Unternehmens. Bei der Übernahme, hat das übernehmende Unternehmen scheinbar alles getan, damit dieses Thema der Vergangenheit angehört. Ausführliche Gespräche mit den Technikern in der Entwicklung, verbesserte Prozesse, neue Verteilung der Aufgaben nach Kernkompetenzen, neue "bessere" Mitarbeiter.

Was geblieben ist, auch nach vielen Monaten, die schlechte Produktqualität. In diesem Beispiel können noch Unmengen an Geld in oberflächliche Verbesserung der Prozesse, besseres Personal oder zuverlässige Zulieferer gesteckt werden - das wird die Symptome vielleicht schwächen, aber nicht die Ursache lösen.

Hier gilt es herauszufinden, mit welchem ursächlichen Thema hat die Produktqualität als Symptom zu tun, wann ist es entstanden und wie kann man es auflösen. Dabei kann durchaus auch rauskommen, dass die Ursache bereits aus der Zeit einer früheren Übernahme ist oder es mit den ursprünglichen Gründern zusammenhängt ..., auch dann ist es lösbar, meist ohne großen Aufwand.


Gibt es Wege die unbewussten Ursachen von Firmen zu klären.

Ich habe mittlerweile viele Zugänge kennen gelernt, die einen erfolgreichen Weg ermöglichen. Hängengeblieben bin ich bei dem Denkwerkzeug der Betriebs-Katalyse von Gebhard Borck. Von allen mir bekannten Herangehensweisen greift die Betriebs-Katalyse am wenigsten in die Firma, in Form von Lösungen und vorgegebenen Handlungen, ein. Vielmehr öffnet sie einen Denk- & Entwicklungsraum für alle Menschen in einer Organisation, allen voran dem/der Gründer/in. Dabei setzt die Betriebs-Katalyse auf einem zeitgemäßen Menschenbild auf, worin für mich die große Kraft des Wandels steckt. Mittlerweile habe ich basierend auf diesem Denk-Werkzeug gemeinsam mit Gebhard Borck ein exklusives Angebot für Unternehmer*innen entwickelt. Wer bereit ist, sich mit der wahren Identität seiner Firma auseinander zu setzten, der kann den initialen Schritt mit uns auf der Perspektivreise gehen. Begleitet von mir und Gebhard legst du in einer intensiven Woche den Grundstein, um dein Organisation zukunftsfähig zu beschleunigen.

Unternehmer*innen, zeigt Haltung. Zeigt euren Mitarbeitern, dass ihr in der Lage seid euch selbst neu zu erfinden. Ihr habt das Potential dazu genauso, wie es jeder eurer Mitarbeiter hat. Es geht nur darum den ersten Schritt zu machen und in der neuen Haltung konsequent zu bleiben.

Zeige jetzt Haltung und werde dadurch selbst zum Teil des Wandels, den du dir für diese Welt wünscht.

Joan Hinterauer

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